Ein Schicksal

Ruedi Wüger leidet an Morbus Bechterew. Bereits als elfjähriges Kind wurde er geplagt von unerklärlichen Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Nachdem diese Schmerzen immer schlimmer geworden waren und ihm nachts den Schlaf raubten, stellte ein Spezialist die Diagnose «Knochentuberkulose». Dies erwies sich später als falsch. Nach schmerzerfüllten Jahren und längeren Spitalaufenthalten wurde im Alter von 15 Jahren endlich der Morbus Bechterew erkannt. Durch die darauf einsetzende spezifische Bechterew-Therapie verbesserte sich die Lage für Ruedi Wüger so sehr, dass er wieder nach Hause und zur Schule gehen konnte.

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Physiotherapie und Medikamente ermöglichen Ruedi Wüger ein beinahe normales Leben, das allerdings von Behinderungen und Schmerzen und gesundheitlichen Krisen begleitet wird. Er lernte einen Beruf, in dem er heute noch mit Begeisterung tätig ist, und er gründete zusammen mit seiner Frau eine Familie mit zwei Kindern. Trotz zahlreichen Therapien liess sich die Krankheit aber nicht besiegen. Der grösste Teil der Wirbelsäule von Ruedi Wüger ist heute versteift und teilweise verkrümmt. Dies prägt seinen Alltag.

Werden immer wieder neue Generationen mit dieser schmerzhaften chronischen Krankheit zu kämpfen haben? Aufgrund des heutigen Wissens über diese Krankheit kann man das nicht ausschliessen. Ihre Spende trägt dazu bei, dass sich die Lebensperspektive der Betroffenen verbessert.